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Türkischer Ministerpräsident mit Schweizer Konten

Wie aus den teilweise geheimen Wikileaks Dokumenten hervorgeht, soll der türkische Ministerpräsident Recep Erdogan acht Konten in der Schweiz unterhalten. In einer Depesche vom 30. Dezember 2004 schreibt der US Botschafter in Ankara Eric Edelmann, dass dies zwei „Kontakte“ bestätigt hätten.

In dem Schreiben geht es um eine Abhandlung über den Ministerpräsidenten im Zusammenhang von Korruption und wie das Oberhaupt der türkischen Regierung versuche sich, die Türkei und Europa in den Griff zu bekommen. Erdogan bestritt umgehend die Meldung als falsch und will sofort zurücktreten, falls er tatsächlich Schweizer Konten unterhalten würde.

Weiterhin heißt es im Dokument, dass die Korruption in der Türkei eine „Zeitbombe“ sei und entgegen der Behauptung des amtierenden Regierungschefs sie unzureichend bekämpft würde. Die Indizien gegen ihn und seinen Außenhandelsminister seien belastend und seine Erklärungen dazu seien „lahm“.

Auch über Vorgänge in der Schweiz sollen noch zahlreiche geheime oder als vertraulich gekennzeichnete Dokumente in den nächsten Tagen auf dem Online Portal Wikileaks veröffentlicht werden, wobei die Schweizer Regierung bislang kein Statement dazu abgeben wollte.