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Schwellenländer stopfen Carrefour Taschen

Europas größter Detailhändler ist Carrefour, dieser erfreut sich derzeit über die guten Geschäfte in Lateinamerika und Asien, denn aufgrund der sehr guten Geschäfte wird der Gewinn noch oben getrieben. Carrefour möchte sich jett noch mehr auf die gewinnträchtig geltenden Schwellenländer konzentrieren und das Unternehmen möchte allein in diesem Jahr dort 800 neue Geschäfte eröffnen. In Europa sieht die Lage allerdings schwieriger aus, aber auch in Europa verspricht sich Carrefour durch die Neuordnung seiner Hypermärkte in fünf Ländern frischen Wind.

Das Unternehmen hat diesbezüglich die die Abspaltung seines des Discounters Dia angekündigt. Der Vorstandschef Lars Olofsson ist davon überzeugt, das Carrefour im Jahr 2011 an Fahrt gewinnen wird und der Restrukturierungsplan wird mit voller Entschlossenheit fortgesetzt. Nicht nur die Schwellenländer Asien und Lateinamerika sorgten für den Wachstum, sondern auch die Kostensenkungen. Das Unternehmen ist weltweit die Nummer zwei in der Brache und dies nach dem US-Rivalen Wal-Mart, Carrefour steckt mitten in einem auf drei Jahre angelegten Sparplan. Im Rahmen des Sparplans „En avant“ (übersetzt Vorwärts) sollen in diesem Jahr weitere 480 Millionen Euro eingespart werden.

Der Konzern hat sich für 2012 das Ziel von 2,1 Milliarden Euro gesetzt und derzeit sieht sich das Unternehmen auf Kurs. Ungefähr 57 Prozent der Erlöse erwirtschaftet das Unternehmen mittlerweile außerhalb von Frankreich, dies war einmal der wichtigste Heimatmarkt. Der Handelsriese eröffnete 1975 die ersten Filialen in Brasilien und 1995 folgten weitere in China. Heute ist Carrefour in den Regionen Europas, Lateinamerika und Asien in 34 Ländern präsent.

2010 war bereits ein gutes Jahr für den Konzern, denn wie erwartet konnte Carrefour Anstieg des operativen Gewinns aus dem laufenden Geschäft um knapp zehn Prozent auf rund drei Milliarden Euro verzeichnen. Auch in diesem Jahr sollen der Umsatz sowie die Gewinne weiterhin steigen.