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MCG mit großem Wahlsieg

Bei den Kommunalwahlen im Kanton Genf, konnte die Protestpartei MCG einen großen Sieg verzeichnen und schaffte am Sonntag sogar den Sprung ins Genfer Stadtparlament. Das Mouvement citoyen genevois, das 2005 gegründet wurde, gelang es in 13 Gemeinden, in die Parlamente einzuziehen.

Die am Sontag dem 13.3.2011 veröffentlichten Resultate verdeutlichten die Wahlbeteiligung des MCG mit 28,8 Prozent, bei dem es sich aber noch nicht um ein klares Resultat handelt, da noch nicht alle Wahlzettel ausgewertet wurden. Während im Jahre 2007 bei den Kommunalwahlen das nötige Quorum von sieben Prozent für den Einzug ins Parlament verpasst wurde, wurden am Sonntag wiederrum 11 der 80 gesamten Plätze besetzt.

Somit wurde der seit 16 Jahren im Parlament herrschende Mehrheit der Linken, ein Ende gesetzt. Dadurch zählen die Grünen zu den Verlierern, da sie vier Mandate verloren und demnach nur noch über elf verfügen. Die SP hat ebenfalls einen Sitz abgeben müssen und kann nur noch 16 Vertreter aufweisen. Dabei legte die extreme Linke auf 12 Plätze zu. Obwohl das MCG aktuell mit 41 Sitzen über eine knappe Mehrheit im Stadtparlament verfügt, konnten allerdings trotzdem Verlierer aufgezeigt werden.

Für die Freissingen sowie den Liberalen, war die Wahl eine Misere. Die beiden Parteien traten offiziell an, obwohl sie noch nicht offiziell ein Bündnis eingegangen waren. Während die Parteien bislang mit 19 Sitzen im Genfer Stadtparlament vertreten waren, kommen die beiden Parteien zusammen nur noch auf 15 Sitze.

Die CVP hingegen, kommt dabei auf sieben Sitze, das bedeutet zwei weniger als bisher. Die SVP konnte ebenfalls den Verlust von einem Platz aufzeigen und besitzt noch acht Mandate. Allerdings mussten die Grünliberalen einen herben Rückschlag wegstecken, da sie das nötige Quorum von sieben Prozent nicht erreicht haben und ihnen somit der Einzug ins Genfer Stadtparlament verwehrt bleibt.