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Kontrollen an der Schweizer Grenze

Die Bewohner von Lugano bekommen jetzt endlich Unterstützung bezüglich des Flüchtlingsstroms. Am Montag hat das Grenzwachtkorps zusätzliche Unterstützung aus anderen Kantonen angefordert. Das Militär stellt eine Drohne zusätzlich für die nächtlichen Aufklärungsflüge zur Verfügung. Die Verstärkung wurde angefordert, da am vergangenen Wochenende deutlich mehr Asylsuchende an den Tessiner Grenzübergängen registriert wurden als in den Wochen zuvor.

Davide Bassi, Medienverantwortliche des Grenzwachtkorps, hat am Montag mitgeteilt, das zwischen Freitag und Sonntag rund 50 Tunesier versucht hatten in die Schweiz einzureisen. Die meisten der Flüchtlinge beantragen Asyl. Bisher hatten in einem vergleichbaren Zeitraum rund 10 – 15 Personen um Asyl gebeten. Die Flüchtlinge werden normalerweise bereits im Zug aufgegriffen. Doch in den letzten Tagen haben Flüchtlinge versucht illegal im Auto in die Schweiz einzureisen.

Es handelt sich hierbei oft um Schlepper, die sich diese Autofahrt teuer bezahlen lassen. In Tessin werden rund 20 zusätzliche Grenzwächter eingesetzt werden. Die Drohne ist eine technische Unterstützung für die Grenzwächter. Das Militärgerät stellt den Wächtern Bodenaufnahmen zur Verfügung und anhand dieser können die Grenzwächter dann erkennen, ob sich verdächtige Personen/Flüchtlinge im Grenzgebiet aufhalten.