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Frühwarnsystem gegen böse Bankkunden

Die Datenbank von World-Check hilft Firmen und Banken riskante Kunden, Lieferanten oder Partner zu orten um einen Imageschaden zu vermeiden. Viele Schweizer Banken nutzen bereits die Datenbank World-Check. Die Grossbank UBS hatte von 1999 bis 2003 mehrere Konten von dem früheren nigerianischen Provinzgouverneur Diepreye Alamieyeseigha unterhalten, dieser wurde wegen Korruption zu mehreren Jahren Gefängnis verurteilt. Hätte die USB schon damals die Datenbank World-Check der Firma World-Check genutzt, hätte sie sich den peinlichen Vorfall vermeiden können. In der Datenbank ist der nigerianische Provinzgouverneur Diepreye Alamieyeseigha bereits seit 2001 als riskante Persönlichkeit gespeichert.

Die Datenbank startete Anfang 2001 mit circa 18.000 Datensätzen, heute umfasst die Datensammlung Informationen von über einer Million als riskant eingestufter Personen. Neben den riskanten Personen sind auch Organisationen aus 162 Ländern gespeichert. Die Informationen kommen von circa 450 Rechercheuren, diese tragen die Informationen aus öffentlichen Quellen und Informationen zusammen. Zu den Kunden der Datenbank zählen zum Beispiel die größeren Banken aus der Schweiz sowie Versicherungen, Industriefirmen und verschiedenen Aufsichtsbehörden. Im Jahr 2010 macht die Firma mit Sitz in London circa 70 Millionen Umsatz. Die Mehrheit hat Leppan an die US-Beteiligungsfirma Spectrum Equity verkauft.