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Bezahlen tun in der EU immer die Bürger

Auf die Frage was die EU möchte, geben Christoph Blocher und Jean-Clude Juncker klare Antworten, auch wenn sie nicht einer Meinung sind. Bei ihren Antworten wird klar warum Christoph Blocher nicht in die EU möchte und warum Jean-Claude Juncker über einen Beitritt glücklich wäre. Der luxemburgische Ministerpräsident sieht die EU als ein Solidaritätsprojekt und er sieht es die Griechenland Hilfe als einen Akt der Solidarität.

Blocher sieht dies allerdings anders, nicht aus Solidarität retten die anderen Länder Griechenland, sondern weil diese Länder ihre eigenen Milliarden in Griechenland liegen haben. Für Blocher zahlen die Bürger immer für die vermeintliche Solidarität und er findet, dass die EU-Politiker ihre Staaten auf eine fahrlässige Art immer wieder verschulden. Juncker lässt sich allerdings nicht von Blocher umstimmen. Juncker möchte, auch dass die EU einen direkteren Zugriff auf die nationalen Finanzhaushalte erhält.

Doch genau darin sieht wiederum Blocher eine Gefahr, denn hierdurch würde die EU zu einem Bundesstaat und dafür ist sie viel zu groß, dieser Bundesstaat könnte nicht geführt werden. Für ihn sind in der EU alle für alle, aber keiner trägt die Verantwortung. Junckers Europa sieht so aus: Alle schreiten im Gleichschritt in eine gute und besser Zukunft. Blochers sieht es so: Jeder schiebt den anderen Rechnungen zu.