Bank of America überprüft wegen Wikileaks Unterlagen
Durch die Ankündigung von Wikileaks-Gründer Dokumente aus der Finanzbranche weltweit zu veröffentlichen, überprüft jetzt die Bank of Amerika tausende Dokumente. Unter der Leitung des Risiko-Chefs überprüft ein circa 20-köpfiges Team die Unterlagen. Bei der Überprüfung geht es insbesondere um Fälle in denen Computer gestohlen wurden.
Die Bank of America versucht, durch diese Überprüfung, herauszubekommen wie es von Wikileaks kompromittiert werden könnte. Die Bank wird bei der Aktion von der Beratungsfirma Booz unterstützt. Bislang hat die Bank sich offiziell zu den Überprüfungen nicht geäußert. Assange hat in dem Magazin „Forbes“ für Anfang 2011 eine Veröffentlichung von zehntausenden Dokumenten von einer großen US-Bank angekündigt.
Durch diese Veröffentlichung könnte die Bank zu Fall gebracht werden. Der Wikileaks-Gründer spricht von Korruption und unethnischen Praktiken. Er hat angedeutet im Besitz einer Festplatte, von einem Manager der Bank of Amerika, zu sein. Bereits Mitte Dezember 2010 hat die Bank of Amerika erklärt, keine Überweisungen an Wikileaks mehr weiterzuleiten.